INVOCABO
Die romanisch-gotische Architektur der St.-Andreas-Kirche wird ein wichtiger Bestandteil des Marien-Konzertes sein. Dieser Abend lädt ein, in die Stille hineinzugehen. Der Dialog von Gregorianischen Gesängen mit Textauszügen aus Rainer Maria Rilkes „Marienleben“, verbunden durch Orgelimprovisationen, lassen einen Zyklus entstehen, der die Gottesmutter wie durch ein Kaleidoskop zum Leben erweckt, indem er Bibeltext, mittelalterliche Marienverehrung und moderne Lyrik miteinander verbindet.  Eintrittspreis/Kosten: Eintritt: 12 €, 10 € für Schüler und Studierende, 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose; zzgl. Gebühren Kartenvorverkauf: Kulturring Hildesheim schur@kulturring-live.de 05121-34271 Tickets: Service-Center der HAZ, Kulturring, www.andreaskantorei.de (auch „print@home“-Tickets) Abendkasse ab 15.30 Uhr

Gregorianikschola INVOCABO an der

Basilika St. Godehard, Hildesheim

Andrea Schäl

Barnter Hameke 18 31171 Nordstemmen Tel.: 0151 61462594 cantor@invocabo.de
Rechtlicher Hinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt verlinkter Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Letzte Änderung:18. September 2017
Luzernar anlässlich der Hildesheimer Wallungen 2015 in der Basilika St. Godehard -  angelehnt an den “Ritus der abendlichen Lichtentzündung” -  Psalmgesänge, Christushymnus und Weihrauchritus. An der Orgel Samuel Elsner. Amo te Verse der Liebe im Gregorianischen Choral. Ein hochemotionales Konzertprogramm rund um die Frage des verratenen Jesus an seinen Jünger: Simon Johannes, liebst Du mich?  Orgelimprovisationen von Samuel Elsner und die drängenden Fragen in den Gesängen nach Verlassen sein und Liebe führten die Zuhörer in die Welt der inneren Ruhe.
Jerusalem, surge Bilder aus dem Heiligen Land, der Stadt Jeusalem und der Benediktiner-Abtei Dormitio in Jerusalem. Ein Programm zum Sehen, Hören und Verstehen. In Zusammenarbeit mit Samuel Elsner in Hildesheim, Stadthagen und Dormagen.
Die Stille des Klanges Klang-Raum-Installation in der Basilika St. Godehard, Hildesheim, anlässlich der Hildesheimer Wallungen 2011. Dieses Projekt fand in Zusammenarbeit mit der Schola der Benediktiner der Abtei Dormitio, Jerusalem statt und hatte in 3 Aufführungen über 2000 Besucher.
Das Marienleben  Sonntag, 24. September 2017, 16 00 Uhr St. Andreas, Hildesheim Texte von Rainer Maria Rilke, Gregorianischer Choral und Orgelimprovisation Rezitation: Altabt Benedikt Maria Lindemann, OSB Orgel: Samuel Elsner Schola INVOCABO Leitung: Andrea Schäl
Die Schola INVOCABO widmet sich der Interpretation des Gregorianischen Chorals nach den ältesten Neumenhandschriften. Davon ausgehend entstehen Programme, in welchen sich der einstimmige Gesang durch Klang-Raum-Installationen zu einem synästhetischem Erlebnis verbindet. mehr…
INVOCABO - aktuelle Termine
katholischer Gottesdienst  Sonntag, 29. Oktober 2017, 10.00 Uhr Dom Mariä Himmelfahrt, Hildesheim  Gesänge des XXX. Sonntages im Jahreskreis  Introitus: Laetetur cor Offertorium: Domine, vivifica me Communio: Laetabimur „Hagios ho Theos“  - Trishagion  Lobhymnus an die göttliche Dreieinigkeit   anlässlich der 5. Hildesheimer Wallungen Orgel: Samuel Elsner
INVOCABO - Konzertprogramme
INVOCABO - Impressionen
Psalmen schreiben, Psalmen leben.  Ein Gespräch über Lyrik und Spiritualität. Im Rahmen der Ausstellung „Die Verheißung des Buches“. Die Psalmen ordnen ihr Leben: fünf Mal am Tag kommt die Benediktinerin Monica Lawry mit ihren Mitschwestern zusammen, um sie zu beten. Laut der Regel Benedikts ist dem Beten nichts vorzuziehen.  Den Schriftsteller Arnold Stadler beschäftigen sie spätestens seit seinen Studienzeiten. In seinen  Psalmenübertragungen geht er ihrer Schönheit und Drastik nach.  An diesem Abend geben beide Einblicke in ihre Erfahrungen mit den Psalmen und erkunden, welche Verheißung in ihnen aufgehoben ist. Die musikalische Dimension dieser Gebete steuert die Schola „invocabo“ unter der Leitung von Andrea Schäl bei.  15.10.2015, 19.30 Uhr, Augusteerhalle, Herzog-August-Bibliothek, Lessingplatz 1,  38304 Wolfenbüttel
INVOCABO - Kontakt
Das Marienleben ausgewählte Texte aus dem “Marienleben”  von  Rainer Maria Rilke, illustriert von  Gregorianischen Chorälen und Orgelimprovisationen. Konzerte auf Sylt und im Hamburger Mariendom,  mit Wolfgang Kaven als Rezitator und Samuel Elsner, Orgel.   2017 Konzerte in Hildesheim mit Benedikt M. Lindemann OSB als Rezitator.
Konzert in der Klosterkirche Marienrode am 7. Mai 2017 Amo te - Verse der Liebe im Gregorianschen Choral Bild: Samuel Elsner
Wort - Klang - Raum DER ENGEL AN MEINER TAFEL Mittwoch, 22. November 2017 bis Samstag, 25. November 2017 jeweils 19:00 Uhr Konzert für Diskant- und Basszither, Mezzosopran, Querflöte, Elektronik/Zuspielung Der Engel an meiner Tafel siedelt zwischen Klangwahrnehmung, Klangkunst und zeitgenössischer Musik. Überraschende Erfahrungen in bekannten, spirituellen Umgebungen lassen Perspektivwechsel zu. Die musikalischen Inszenierungen, für jeden Ort eigens zugeschnitten, eröffnen neue Räume, entwickeln ein Bewusstsein für die akustischen (und visuellen) Eigenschaften eines Ortes, münden in veränderten Wahrnehmungen. Ermöglicht werden ein Bleiben in Bewegung und doch auch tiefe Sammlung und Konzentration. Auf einer zweiten, für den Zuhörer nicht zwingend relevanten Ebene untersucht das Projekt Sprache auf ihre musikalische Funktion hin, kreist um die Schnittstelle zwischen Wort und Musik, beschäftigt sich mit Zwischenräumen, Durchgangsorten oder unbewusst sich abspielenden „Klangräumen. Die Musikerinnen und Musiker folgen einerseits den kompositorisch, konzeptionellen Vorgaben, andrerseits bewegen sie sich frei und improvisatorisch. Im Projekt nähern sich Sprache und Musik einander an, Wörter lösen sich in einzelne Laute auf, bis nur mehr ein Murmeln zurückbleibt, eine gemeinsame musikalische Sprache. Besetzung: Diskant- und Basszither Mezzosopran Querflöte Elektronik/Zuspielung weiter Ausführende: P. Nikolaus Nonn, OSB Chor der Nazarethkirche, Hannover Schola Invocabo, Hildesheim Konzept/Dramaturgie/Zither: Georg Glasl Textfassung: Sabine Reithmaier Organisation: Eckhart Liss/Wolfgang Würriehausen Lichtinszenierung:N.N. Aufführungsorte Da das Projekt die jeweiligen, spirituellen Besonderheiten der Orte nutzt, ändern sich die Auswahl und die Abfolge von Musik und Text an jedem Ort. Cella St. Benedikt, Hannover 22.11., 19.00 Uhr Dommuseum Hildesheim 23.11., 19:00 Uhr Kloster Mariensee 24.11., 19:00 Uhr Nazareth-Kirche, Hannover-Südstadt 25.11., 19:00 Uhr Kartenreservierungen: www.hermannshof.de
Instrument Zitherinstrumente gehören in nahezu allen Kulturen zu den ältesten Instrumenten. Bereits in der Bibel ist sie erwähnt. Der Hebräer Jubal – Kain war einer seiner Ahnen -  wird dort als der Urvater aller Zither- und Flötenspieler bezeichnet (Gen 4,21). Der Begriff Zither leitet sich vom griechischen Kithara ab. Die in Deutschland bekannte alpenländische Zither hat sich erst von 1800 an entwickelt, ihre Wurzeln liegen in der traditionellen Musik. Wegen ihres differenzierten, unverbrauchten Klangbildes und der Fähigkeit, Töne leicht zu modulieren, hat sich die Zither in den vergangenen 30 Jahren zu einem Avantgarde-Instrument in der Neuen Musik entwickelt. Textgrundlagen Ausgangspunkt sind christliche Litaneien, biblische Sinnsprüche und eventuell die Gebetsammlung der Äbtissin Odilia von Alden. Litaneien haben im christlichen Ritual die Funktion, den Geist neu auszurichten; sie helfen Konzentration und Kraft zu gewinnen. Die ausgewählten Texte werden ständig wiederholt. In der Repetition bleibt zwar der Text derselbe; was sich verändert, ist die Wahrnehmung, nicht nur der Sprecher, sondern auch der Zuhörer. Permanente Wiederholung kann Selbstvergessen bewirken, unter Umständen auch zu Trancezustände führen; sie ist aber auch das Instrument, das wir nutzen, um uns etwas einzuprägen. Musik Sämtliche im Projekt gespielten Kompositionen entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Zitherspieler Georg Glasl, der diese Werke initiiert hat. Bernhard Langs (* 1957) „4 Gesänge der ersten Engel“ stammt aus dem „Differenz/Wiederholung“-Zyklus des österreichischen Komponisten.  Der Vokalpart imaginiert die dahinströmenden Einflüsterungen innerer Stimmen, assoziiert mit Dämonenstimmen, wie sie in den mittelalterlichen Grimoires transkribiert worden waren. Es sind auch Trance-Stimmen, die im Zustand des exaltierten Wachtraumzustandes auftreten. Die Zithertextur ist zudem mit einer elektronisch interpretierten Klangschichte verdoppelt, womit das Stück einen unerbittlichen, virtuellen Dirigenten bekommen hat. Der Text der Gesänge beruht auf Vokalen, der Zuhörer hört eine unverständliche, aber trotzdem sehr vertraut anmutende Sprache. Peter Kiesewetter (1945 – 2012) verwendete für seine Musik hebräische Texte, weil diese Sprache seiner Suchen nach den ersten Dingen entgegenkam. Um die in der Bibel vielfach belegte Kombination von Stimme und Saiteninstrument Klang werden zu lassen, schrieb er Tefilà Lemoshè, eine Vertonung des 90. Psalms, und Bereshit. Diese Azione sacra erzählt die Ereignisse des 1. Buches Moses von der Schöpfung bis zum Turmbau zu Bawel und besticht durch eine asketisch anmutende Reduzierung ins Archaische. Der Turmbau zu Bawel, der letzte Satz von Bereshit, thematisiert die Sprachverwirrung, ein hochaktuelles Thema in vielerlei Hinsicht. Die Textfragmente des Gebetsbuchs sowie die biblischen Sinnsprüche werden eingebettet in das mehrteilige Musikstück ZwischenRaum für Zither und Elektronik des Schweizer Komponisten Marcel Zaes (*1984).  Er lotet in seinen Kompositionen spezielle Klangräume aus, spürt „Zwischenräumen“ und „Durchgangsorten“ nach. Ausgangspunkt sind Erlebnisse, die wohl jeder von uns tagtäglich hat: Man betritt einen Ort, der sich in seiner akustischen und optischen Natur stark von dem vorangehenden Ort unterscheidet, und findet sich in seiner eigenen Wahrnehmung für einen kurzen Moment gestört und gehindert, bevor sich Ohr und Auge an die neue Umgebung gewöhnt haben und man zunehmend beginnt, selbst zu einem Teil dieses neuen Raumes zu werden.
CD-Aufnahme „Amo-te Verse der Liebe im Gregorianischen Choral“ September 2017, St.Magdalenen Hildesheim Bilder: Andreas Schäl
Hildesheimer Wallungen 2017 Basilika St. Godehard Hagios ho theos Bilder: Wolfgang Holze